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Schule für chinesische Kampf- und Bewegungskunst - Trainer: A. Weidmann

Sifu Aribert Weidmann

Trainer A. Weidmann zu sehen mit Sigung Lo Man Kam und dessen Sohn Sifu Gordon Lu

Trainer Aribert Weidmann, Sigung Lo Man Kam und Sifu Gordon Lu

Begeistert und inspiriert von der Kung Fu Legende Bruce Lee begann ich mit 15 Jahren, gegen Ende der 70er Jahre, Kampfkunst im heimischen Keller zu trainieren. Bald darauf begann ich intensiv Kick-Boxen, das u.A. auch Grundzüge des Jeet Kune Do enthielt, und Kreis-Strahl Kung Fu, einem Hybrid Kampfsystem, das Elemente aus Aikido, Jiu Jitsu und Wing Chun beinhaltete, bei Volker Kunkel in Offenbach zu trainieren.


In Kick-Boxen erhielt ich den Schwarzgurt, im Kreis-Strahl Kung Fu, bei dem es keine Gürtelgrade gab, gehörte ich zu den fortgeschrittensten Schülern.


Schon bald entdeckte ich meine Freude und Begabung, das Erlernte weiterzugeben und so unterrichte ich schon früh andere Menschen in der Kunst der Selbstverteidigung und des Kampfsportes. Weiterhin studierte ich andere Kampfkünste in Theorie und Praxis und war schon früh bestrebt „über den Tellerrand“ zu schauen, nach dem Motto, es gibt immer Neues und Interessantes zu entdecken und zu lernen. Heute wie damals lehne ich Aussagen wie: „Nur dieses …, oder jenes… Kampfkunstsystem ist das einzig wahre und beste Kampfkunstsystem“, entschieden ab.


Mitte der 80er Jahre erweiterte ich meinen Horizont und lernte einige Jahre Tai Chi Chuan (Lee Stil) bei Rolf Weber.


Da ich mich schon von Anfang an für Wing Chun Kung Fu interessiert hatte, sich aber bis dahin keine Möglichkeit ergeben hatte, es zu erlernen, ergab sich endlich Ende der 80er Jahre die Möglichkeit in einer kleinen Gruppe, die von Sifu Andreas Hofmann betreut wurde, Ving Tsun zu erlernen. Gerade das Chi Sao begeisterte mich, da ich bis dahin in keinem anderen Kampfkunstsystem eine ähnlich taktile Selbstverteidigungsmöglichkeit kennenlernen konnte.

Es folgten Zeiten der Weiterbildung und Neuorientierung bei der die Kampfkunst etwas in den Hintergrund geriet, zum Beispiel machte ich eine 5jährige Ausbildung zum Pastor, am Theologischen Seminar Beröa in Erzhausen bei Darmstadt.


Anfang der 2000er Jahre beschäftigte ich mich wieder intensiv mit Wing Chun Kung Fu und stieß 2004 zur Lo Man Kam Wing Chun Kung Fu Organisation. Bis Ende 2009 durchlief ich unterschiedliche Ausbildungsstufen, bis zum 2. Trainergrad, die von Seminaren, u.A. bei Großmeister Lo Man Kam, dem Neffen des berühmten Wing Chun Kung Fu Meisters Ip Man, der schon Bruce Lee unterrichtete, und von Einzelunterrichtsstunden bei Marc Debus, begleitet wurde. Während dieser Zeit konnte ich das gelernte Lo Man Kam Wing Chun Kung Fu System in Theorie und Praxis in der Frankfurter Lo Man Kam Wing Chun Kung Fu unter der Obhut von Marc Debus an die dortigen Schüler weitergeben.


Da es bei Selbstverteidigung und Kampfkunst nicht allein um das Vermitteln von Kampftechniken geht, habe ich mich intensiv mit Themen wie: Gewaltprävention und Deeskalation für Kinder/Jugendliche und Erwachsene, Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen, Gewaltfreier Kommunikation und kooperativer Konfliktbewältigung beschäftigt. So machte ich z.B. 2006 eine Multiplikatoren Schulung in angemessenem Helferverhalten in gefährlichen Situationen, der Gewalt/Sehen/Helfen Kampagne. Zudem gab ich verschiedene Seminare in evangelischen Kirchen, u.A. zu den Themen: Sicherheit im Alter, Selbstverteidigung und Gewaltprävention für Jugendliche und Kinder.


2014 schloss ich eine zertifizierte Weiterbildung zum Arbeitsplatz Konflikt- und Mobbingberater beim VPSM in Wiesbaden ab.