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Schule für chinesische Kampf- und Bewegungskunst - Trainer: A. Weidmann

Sifu Aribert Weidmann

Von Prof. Dr.-Ing. Helmut K., Privatschüler

Wing Chun Kung Fu für Alle


Nachdem ich mit rund 50 Jahren noch einmal den Versuch starten wollte, etwas für meine körperliche Fitness zu tun und ich in jungen Jahren einmal Taekwondo erlernte (Schwarzgurt), fand ich den Kontakt zu Aribert Weidmann als Lehrer von Wing Chun Kung Fu in Frankfurt am Main.
Schon beim ersten Gespräch war klar, dass Wing Chun Kung Fu für Männer und Frauen jeden Alters erlernbar ist und keine spektakulären Techniken und akrobatische Übungen verlangt. Die Praxis hat dann gezeigt, dass Wing Chun Kung Fu, wie es Aribert Weidmann vermittelt, nicht nur ein hervorragendes Selbstverteidigungssystem ist, sondern eine Reihe weiterer vielseitiger Trainingselemente wie Gymnastik- und Konzentrationsübungen, aber auch Atemtechniken beinhaltet. Die Beweglichkkeit, Ausdauer und Herzkreislauffunktion werden deutlich gestärkt.
Nun klingt dies alles nach hartem Training jenseits der Freude. Weit gefehlt!
Mein Trainer Aribert Weidmann schafft es, im Training individuell auf den Schüler einzugehen, die Motivation und das Durchhaltevermögen aufzubauen, ohne den Schüler zu überfordern. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz, ohne dass die Disziplin und Philosophie des Wing Chun in Frage gestellt wird.
Gerade dieses Zusammenspiel von individueller Trainingsbetreuung und dem Erlernen des Wing Chun Kung Fu macht das Trainieren bei Aribert Weidmann so wertvoll für mich.

 Von Cemal Irfan G. (18)

Mein Sifu!


Früher war ich nicht sehr selbstbewusst und wurde in der Schule gemobbt. Doch dann half mir Herr Weidmann. Er lehrte mich Wing Chun nur zur Entspannung und zu Sportzwecken.
Er ist nicht nur ein guter Trainer, sondern auch ein guter Mensch mit einem reinen Herzen. Ohne ihn wäre ich nicht so selbstbewusst und die Tatsache,dass er mir half mich zu verteidigen und mir immer beibrachte Gewalt nur in absoluten Notsituationen anzuwenden, machte aus mir einen toleranteren Mensch. Ich respektiere ihn sehr, würde jeder Zeit mit ihm trainieren.
Er motiviert Menschen und gibt ihnen die Kraft von der man nicht dachte, dass man sie hat. Ich sehe das Training mit ihm nicht als eine Art Kampfsporttraining wie beim Boxen, sondern als eine Art Erweiterung meiner moralischen Ansichten.
 Ich empfehle jedem mit ihm zu trainieren, weil er mehr ist als nur ein Mann der ihnen beibringt wie man harte Schläge einfach verteidigt, er ist auch ein Freund und Helfer. Ich danke ihm für alles.

Von Dana L., Privatschülerin


Ich erfuhr durch einen Verteiler des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen von einem Lehrer, der Menschen mit geringem oder keinem Sehvermögen in Wing Chun Kung Fu unterrichten möchte. In dem Text stand, dass Wing Chun Kung Fu die Körperwahrnehmung und Standfestigkeit verbessern würden. Das klang für mich sehr interessant und da ich mal wieder etwas neues ausprobieren wollte, rief ich bei Aribert Weidmann an. Schon in der ersten Stunde spürte ich im noch spielerischen Ausprobieren von Bewegungen, dass es Bewegungsmuster gibt, die ich so bisher nicht kannte und die meinem Körper mehr Spannung und Muskelkraft verleihen würden. Dies hat sich im Laufe des Trainings mit Aribert Weidmann bestätigt. Er motiviert mich, Bewegungsmuster und Übungen selbst auszuprobieren und zeigt mir einerseits auf spielerische Weise und andererseits mit Beschreibungen der Positionen und Übungen, wo ich meine Techniken verbessern muss. Er lässt sich weiterhin darauf ein, dass ich meine Hände als Augen nutze und seine Bewegungen durch Ertasten wahrnehme. Eine andere Methode ist, dass er die Übungen mit mir zusammen ausführt bzw. meine Haltung korrigiert, sodass ich das fehlende Sehen kompensieren kann. Aribert Weidmann stellt ein Trainingsprogramm für mich zusammen, dass für mich sinnvolle Übungen enthält, die mich bei korrekter Ausführung nicht in Gefahr bringen, sondern mir helfen, mich auch ohne Sehvermögen zu verteidigen.
Als blinder Mensch wird man leider oft auf Grund der Unwissenheit helfender Personen  unterwegs in der Stadt angefasst, geschoben und gezogen. Dies war mir früher sehr unangenehm und ich wusste nicht, wie ich angemessen reagieren kann, ohne die mir Hilfe anbietende Person zu verschrecken. Da half auch nur selten das Ansprechen der Personen. Oft wollte ich mich nur durch weglaufen aus dem Griff befreien. Mit Aribert Weidmanns Unterstützung lernte ich, die Personen anzuschauen und mich ihnen zuzuwenden. Ich brauche nun keine Kraftanstrengungen mehr, um mich aus solchen Situationen zu befreien und meine Worte erreichen nun die mir helfenden Personen. Aribert Weidmann zeigt mir auf achtsame Weise, wie ich mich einer Situation stellen kann, die nun einmal eingetreten ist und dies ohne großen Kraftaufwand und ohne den anderen zu verletzen. Inzwischen macht es mir wenig aus, von Menschen ohne vorherige Ankündigung angefasst zu werden, die mir helfen möchten, aber nicht wissen wie. Dabei ist diese Situation sehr einfach: Sprechen Sie einen blinden Menschen ganz normal an, als würden Sie mit einer sehenden Person reden. Ihr Gegenüber sagt Ihnen dann, ob und welche Hilfe er benötigt.

Aribert Weidmann geht auf meine Anliegen und Wünsche zur Selbstverteidigung ein und so zeigt er mir immer wieder neue Möglichkeiten, wie ich in bisher mich ängstigenden Situationen selbstbewusst reagieren kann. Inzwischen fühle ich mich auch sicherer im Umgang mit Konfliktsituationen, die in meiner Nähe ausgetragen werden, wie z.B. auf Bahnsteigen oder Straßen, die ich früher nicht einschätzen konnte. Jetzt weiß ich, wann ich diesen Situationen besser aus dem Weg gehe oder auf sie zu. Das hilft mir auch als Frau mich in Frankfurt sicherer zu fühlen.

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